Frank Salamon

Fotographie & Fotokunst

Die letzten Jahre waren sehr ereignisreich, und ich habe viele Dinge erlebt, die einen nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen haben. Und die meine Sicht auf die Welt klar verändert haben. Mir ist bewußt geworden, wie klein und ohnmächtig wir Menschen manchmal sind. In vielen Momenten fühlen wir uns machtlos. Und es stellt sich die Frage, woher wir wirklich kommen. Gibt es einen Schöpfer? "Glauben heißt nicht wissen". Noch nie war ich so unsicher wie jetzt. Wer hat die Macht in dieser Welt? Geld regiert die Welt, so habe ich es oft gehört. Vermutlich ist viel wahres daran. 

 

Doch können wir etwas in unserem eigenen, kleinen Universum, welches uns umgibt, verändern. In Demut die Dinge annehmen, die uns gegeben sind. Jeder, der genug zu Essen und Trinken hat und zudem gesund ist, darf sich glücklich schätzen. Das habe ich viel zu oft vergessen; mich stattdessen über Dinge beschwert und geärgert, die eigentlich unwichtig waren bzw. mich nicht interessieren sollten. Ich bereue so manche unbedachte Äußerung, so manche Undankbarkeit. 

 

Es ist wichtig, seine Möglichkeiten zu nutzen, um zu einem zufriedenen Leben, immer auch von Bescheidenheit geprägt, zu gelangen. Aber genauso wichtig ist es, die anderen nicht zu vergessen. Diejenigen, welche nichts haben. Und sich um die Personen zu kümmern, welche auch für einen selbst da waren. Es ist nur möglich, gemeinsam und mit Respekt eine gute Gesellschaft zu gestalten. Ich wünsche mir, hin und wieder auch einen kleinen Teil dazu beitragen zu können.

HERZLICH WILLKOMMEN.